S.Tabus: Katrin Eigendorfs Propaganda aus der Ostukraine

ZDF Mittagsmagazin 2017.05.08 – Katrin Eigendorf aus der Ost-Ukraine
„Beide Seiten, sowohl Ukraine als auch Russen, haben diese Schule bombardiert.“ (K. Eigendorf)

K. Eigendorf hat sich sich für uns in Gefahr begeben und berichtet – embedded unterwegs mit der ukrainischen Armee – aus einem völlig zerstörten Dorf „Schyrokyne“ in der Ost-Ukraine, wo die ukrainische Armee einen Stützpunkt eingerichtet hat.

Dabei unterlaufen ihr aber doch wieder die altbekannten „Fehler“ – sprich Fake-news – was die unparteiische objektive Darstellung angeht.
Natürlich wird wieder mit dem Finger Richtung Russland gezeigt und der Mär vom in der Ukraine angeblich Krieg führenden Russland reichlich Nahrung gegeben:
„Die Ukrainer nennen die Strasse das Tor zur Hölle. Sie führt direkt ins Kriegsgebiet. Die russische Grenze ist von hier nur 30 km entfernt.“ (Eigendorf)
„Ich möchte in der Ukraine leben, ich möchte hier keinen Präsidenten Putin.“ lässt sie mal einen Soldaten sagen.

Es wird auch wiedereinmal im unklaren gelassen, wer für die Zerstörung verantwortlich ist.
Bemerkungen wie: „Fast täglich werden sie (#die ukrainischen Soldaten) beschossen, fast täglich schiessen sie zurück“ und
„Vor ein paar Tagen erst schlugen hier (#also im Ort, wo die ukrainische Armee Quartier bezogen hat) Granaten und Mörser ein, noch immer werden im Krieg schwere Waffen verwendet.“ oder
„Sie rechnen immer mit Angriffen“ erwecken den Eindruck, die separatistische, bzw. um im Narrativ des Films zu bleiben, die russische Seite, sei hier der Aggressor.

Eine junge hübsche unschuldige ukrainische Soldatin im Kampfanzug – mindestens wird der Eindruck erweckt, es sei eine Soldatin – wird präsentiert:
„Im 21 Jahrhundert einen solchen Krieg zu erleben…“ und deutet auf die Trümmer, die Verwüsung, die mutmasslich ihre eigene Armee bei der Eroberung angerichtet hat, was aber der Zuschauer natürlich nicht weiss.
„Was ich Ihnen sicher sagen kann ist, dass unsere Soldaten und Marineeinheiten (#deutet natürlich wieder auf Russland, denn die Separatisten haben keine Marine) bereit sind das zu verteidigen, was uns gehört unser Land unsere Freiheit.“
Also man lässt hier allen Ernstes eine ukrainische Soldatin – jedenfalls soll die Person das darstellen – über den eigenen, vom Kiever Regime angefangenen Krieg jammern, der sofort beendet wäre, wenn sich die Ukrainische Armee aus dem russisch geprägten Osten zurückziehen würde und nicht versuchen würde diesen mit äusserster Brutalität gegen den Willen der dort lebenden Bevölkerung zu erobern.

Ein Soldat hebt in der zerstörten Schule des Ortes „spontan“ einen Holzfisch aus den Trümmern auf:

„Schau mal, es steht sogar eine Name drauf, Kraschenko, ein rein ukrainischer Name.
Dieser „Zufallsfund“ ausgerechnet in dem Moment, wo man mit deutschen Kamerateam in den Trümmern unterwegs war, soll der „unschuldige“ Beweis sein, dass man sich auf kulturell ukrainischen Gebiet befindet. Nett gemacht, muss man zugeben und welch ein Zufall aber auch!
Ob das auch in den Film gekommen wäre, wenn ein russischer Name darauf gestanden hätte?
Zudem sieht der Schriftzug nicht, wie man es aber bei dem spontan aus den Trümmern aufgehobenen Fisch erwarten würde, verstaubt aus, sondern eher so, als sei er für den Film dort frisch mit Kugelschreiber draufgeschrieben worden.
Für wie blöd halten die die Zuschauer eigentlich?

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/170508-sendung-100.html
Ab 13 Uhr 24


https://propagandamelder.wordpress.com/2017/05/08/propagandameldungen-vom-08-mai-2017/comment-page-1/#comment-124318