http://www.tagesschau.de/ausland/gabriel-katar-103.html

Gabriel, der unerschrockene Hüter der Menschenrechte und Beschützer der Niedriglohnsklaven, will seinen Integritätsschaden in Sachen TTIP wieder gut machen: Auf seiner Reise nach Katar übt er allerschärfste Kritik an den katastrophalen Arbeitsbedingungen, denn schließlich ist das das Kernthema seiner Partei:

„Was man wirklich merken kann, dass der Druck der Gewerkschaften und auch der Arbeitgeber in der ILO, also der internationalen Arbeitsorganisation, dazu führt, dass sich etwas verändert.“

Die lapidaren Ausreden der Regierung lässt er nicht gelten:
„Das ist ein Land, das letzlich immer noch, obwohl es sehr reich ist, auf dem Niveau eines Entwicklungslandes ist, das keinerlei Erfahrungen mit Arbeitsrechten hat.“

Gerade wenn es um die Situation der weiblichen Gastarbeiter geht, um abgenommene Pässe oder die zahlreichen Todesfälle, findet Gabriel klare Worte:
„Die Bedingungen von Hausangestellten hier sind sicherlich sehr unterschiedlich und in vielen Fällen nicht mit unseren Vorstellungen, wie man mit Angestellten umgeht, vereinbar.“

Eine Dabatte um die WM in einem despotischen Staat wie Katar darf kein Tabuthema sein – schließlich geht man mit Russland diesbezüglich auch nicht zimperlich um. Im Artikel heißt dazu:

„Bei dieser Frage bleibt Gabriel diplomatisch. Es gehe um internationale Mindeststandards, die eingehalten werden müssten – egal ob eine WM stattfindet oder nicht.“


https://propagandamelder.wordpress.com/2015/03/11/propagandameldungen-vom-11-marz-2015/comment-page-1/#comment-6132

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