Eine sehr hörenswerte Sendung gestern im DLF mit dem Titel „Die Ukraine am Abgrund“
Diese sehr präzise Darstellung der aktuellen Situation und deren Ursachen. Damit kann sich bei den nächsten Nürnberger Prozessen Frau Sabine Adler nicht mehr raus-reden, sie hätte das nicht gewußt, wenn sogar der eigene Sender die Realität darstellt. Auch für die anderen Lohnlügner wird es schwer, wenn ein Staatsfunk die Wahrheit unverblümt verkündet.
http://www.deutschlandfunk.de/politik-die-ukraine-am-abgrund.1170.de.html?dram:article_id=311262
Man kann die Sendung nachhören. [Transkript als pdf und txt ist dort ebenfalls verlinkt]

Hier ein paar Auszüge:
Am Machterhalt interessierte Politiker wie Krawtschuk und Kutschma haben die nationalistische Karte gleichwohl mit großer Vorsicht gespielt. Ihnen war klar, dass Wahlen in beiden Teilen der Ukraine gewonnen werden müssen. Alle Parlaments- und
Präsidentschaftswahlen seit der Unabhängigkeit haben immer wieder regionale Trennlinien bestätigt. Eine Überreizung der nationalistischen Karte riskierte mehrfach Autonomiebegehren im Donbas und auf der Krim. Der Sinn solcher Unabhängigkeistbestrebungen bestand darin, die ostukrainische Verhandlungsposition in Kiew zu erhöhen.

Die Kampfmethoden einer weiteren rechstradikalen Formation, des „Aidar-Batallions“, wurden von Newsweek mit denen des Islamischen Staates verglichen. Beide Batallione operieren außerhalb der Befehlsstruktur der ukrainischen Armee.

Die ‚Westverschiebung’ des Parlaments kam auch durch die geringe Wahlbeteiligung zustande, die geringste seit Bestehen der Ukraine: 4,6 Millionen Bürger im Osten des Landes konnten nicht abstimmen.

Die Konzentration wirtschaftlicher Macht im Vergleich: Die jeweils 50 reichsten Personen verfügen in den USA über ein Vermögen in Höhe von 4 Prozent des Sozialproduktes, in Russland sind dies bereits 18 Prozent. Das Vermögen der 50
reichsten Ukrainer beläuft sich auf 47 Prozent des Nationalprodukts.

Die vor der Präsidentschaftswahl im Mai zugesagte Reform des hochgradig korruptionsanfälligen Wahlsystems blieb aus. Oligarchen, die die Parteien finanzieren, hatten in alter Tradition ihre Kandidaten auf den Listen platziert. Poroschenko selbst hatte nicht darauf verzichtet, seinen regionalen Clan und seinen älteren Sohn ins Parlament zu hieven.


https://propagandamelder.wordpress.com/2015/03/21/propagandameldungen-vom-21-marz-2015/comment-page-1/#comment-7211

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