Die Schlagzeile am 31.03.2015 bei dw.de sieht vielversprechend aus:
“Europarat legt Untersuchung zu Maidan-Schüssen vor.
Der Europarat kritisiert Kiew scharf wegen schleppender Ermittlungen zu den Toten der Maidan-Proteste.”

Vielleicht endlich ein kritischer Bericht von den Staatsmedien zu den ukrainischen Ermittlungen zum Maidan-Massaker? Ganz im Gegenteil. Fazit: Das alte Janukowitsch-Regime haben Spuren von seinem Schuld am Massaker verwischt und dazu verhindert immer noch die Ermittlungen in Kiew!

“Die Haltung des Innenministeriums gegenüber den Ermittlern sei “unkooperativ und verschleppend” gewesen, sagte Nicolas Bratza, der Vorsitzende der Europarat-Beratergruppe. Ebenso habe der ukrainische Geheimdienst SBU blockiert: Dort sei man an Aufklärung nicht interessiert.
Nach den Schüssen auf dem Maidan, vor allem um den 20. Februar 2014 seien vom alten Regime Spuren verwischt worden, Dokumente und Waffen verschwunden.

“Wie viel Zeit braucht man, um Beweise zu vernichten?” Ein Tag sei da schon lang und so lange seien ja die Anhänger des alten Regimes längst noch auf ihren Posten gewesen.

Die politischen Reformkräfte in der Ukraine, die für Demokratie und Rechtsstaat eintreten, seien eben noch immer viel zu schwach. Das alte Janukowitsch-Regime lebe in den Amtsstuben der Ministerien weiter.”

http://www.dw.de/europarat-legt-untersuchung-zu-maidan-schüssen-vor/a-18352052

Noch mehr in einem Video vom 01.04.2015 vom selben Autor aber kein Wort darüber, wer die Demonstranten erschossen hat. Dabei geht es einfach um das autokratische Regime des pro-russisches Präsidenten gegen Demonstanten für demokratische Reformen, von denen viele jetzt als Freiwilligen im Osten kämpfen.
http://www.dw.de/maidan-zwischen-kaffee-und-krieg/av-18357160

In einem anderen Kommentar am 02.04.2015 vom Leiter der Ukrainische Redaktion der DW, ist Moskau auch an Verhinderung der Aufklärung Schuld:
“Auch Moskau verhindert Aufklärung der Maidan-Verbrechen”
“Viele Verantwortliche – Ex-Präsident Viktor Janukowitsch und sein Innenminister – haben sich nach Russland abgesetzt, ebenso wie Angehörige der Spezialeinheiten, die damals gegen Demonstranten gewaltsam vorgegangen sind. Es richtig, wenn Jazenjuk auch die Rolle Russlands kritisiert. Wichtige Zeugen und vielleicht sogar mutmaßliche Täter sind dort untergetaucht. Bis heute verhindert so auch Moskau eine Aufklärung der Verbrechen. ”
http://www.dw.de/kommentar-das-vertrauen-in-die-ukraine-ist-nicht-grenzenlos/a-18358115


https://propagandamelder.wordpress.com/2015/04/02/propagandameldungen-vom-02-april-2015/comment-page-1/#comment-8816

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