Schafft endlich diese EU ab!
Teil 1
Zu feige für die Souveränität!

Welch eine Chance hat man da ungenutzt gelassen! Und unsere Medien sind so linientreu, dass sie diese Feigheit hochjubelt und jenen, die vielleicht die Chance erkennen sogleich mitteilen: wir sind Sklaven!

Die Wertegemeinschaft ist ein Phänomen. Fühlt sich erhaben, als Ideal dem alle anderen Nationen zu folgen haben, ob sie wollen oder nicht. Denn die Wertegemeinschaft, sie fühlt sich Werten verpflichtet, die universell sind.

In Wirklichkeit befindet sich diese „Zivilisation“ auf dem Niveau von Höhlenmenschen. Die Höhlen sind besser ausgestattet und die Keulen, mit denen wir uns für unsere Ziele den Schädel einschlagen sind effizienter. Aber es fand keine Werte-Evolution statt.

Noch immer reagiert man nur auf eines: Gewalt.
Russland hatte mehrere Jahre erklärt: es muss ein Bündnis gegen den IS geben. Es kann nur eine Lösung mit Assad geben. Doch Russland wurde ignoriert. Als die Russen dann aber ebenfalls auf dem internationalen Waffentestgelände Syrien aktiv wurden, dann plötzlich kam Bewegung in die Wertegemeinschaft.

Bislang undenkbare Dinge geschahen. Der Iran wurde zum Gesprächspartner. Die Saudis waren genötigt, sich mit dem Iran an einen Tisch zu setzen. Gespräche fanden statt und einzelne Stimmen wurden laut, die von der Linie der USA „Assad muss weg“ wenigstens so weit abwichen, dass zum ersten Mal von einer „Übergangsphase“ gesprochen wurde.

Der gleiche Mechanismus griff nach dem Attentat in Paris. Plötzlich wurde Frankreich aktiv. Plötzlich wurde ganz Europa zum „Beteiligten“. Nein, es überraschte nicht wirklich, dass erst Bürger von Nato-Staaten sterben mussten, damit man das Gefühl hatte, es könne einen selbst treffen. Der Anschlag auf die russische Passagier-Maschine löste gar nichts aus. Ausser mehr oder minder versteckte Häme nach dem Motto: das haben die Russen nun von ihrer Einmischung in Syrien.

Doch Paris, das änderte alles. Es starben „Gute“. Also fast alles. Denn viele Medienvertreter schlossen Russland auch aus der Reihe der Mitfühlenden aus.
Ein Beispiel von vielen sei genannt:
Zitat: „Die westliche Welt trauert mit Frankreich“
http://de.euronews.com/2015/01/08/die-westliche-welt-trauert-mit-frankreich/

Doch jetzt muss etwas passieren.

Präsident Hollande machte sich auf. Er suchte Unterstützung. Er suchte sie auch in Russland. Man kann es ihm nicht verdenken.
Schliesslich hat das kollektive Bombardement der „von den USA geführten Koalition gegen den IS“ eher bescheidene Ergebnisse geliefert. Denn während diese Koalition „kämpfte“ erweiterte der IS seinen Einflussbereich und wurde schlussendlich zu dem, was man zu Beginn nur behauptete: eine straff organisierte terroristische Vereinigung, mit einer Infrastruktur und wirtschaftlichen Möglichkeiten, von denen so mancher kleine Staat in Europa nur träumen kann.

Um es mal etwas boshaft zu formulieren: der IS steht nach den Jahren, in denen er von den USA bekämpft wurde militärisch besser da, als die von den USA unterstützte Ukraine.

Dies liegt in erster Linie darin begründet, dass die USA in Syrien zwei nicht vereinbare Ziele verfolgt: den Terror bekämpfen und Assad zu stürzen. Letzteres hat Priorität, denn bis auf ein paar einzelne, sind die Amerikaner nicht wirklich vom IS bedroht.

Und genau deshalb hatte der Anschlag von Paris das Potential, vieles zu ändern. Europa hatte plötzlich Interessen. Europa war in Gefahr (ob echt oder vermeintlich, für mich sind in erster Linie Syrer in Gefahr).
Hollande machte sich auf, weil er erkannte, dass Russland konsequent da hin schiesst, wo es dem IS weh tut: direkt auf die Geldbörse. Und weil Russland die Meinung vertritt: man muss die Infrastruktur zerschlagen, der Rest ergibt sich dann von selbst.

Gut, in erster Linie bewegte Hollande sich, weil er sonst an der Heimatfront fürchterlich auseinander genommen worden wäre. Und der Front National vermutlich noch mehr Anhänger gewonnen hätte.

Aber:
Ein Europäer macht sich auf, eine Koalition zu schmieden. Und statt nun endlich mal ein wenig europäisches Selbstbewusstsein zu entwickeln stellen die Medien klar, wer der Chef ist. Nicht Europa!

Hollande hatte erklärt:
Zitat:
„Wir müssen diese breite Koalition gemeinsam bilden, um den Terrorismus zu schlagen“, sagt Hollande schon zu Beginn des Treffens.“
Zitat Ende

Diese Koalition gemeinsam BILDEN!
Und was macht u.a. das Handelsblatt daraus?
http://www.handelsblatt.com/politik/international/kampf-gegen-den-is-putin-und-hollande-fuer-breite-anti-terror-koalition/12646590.html
Zitat:
„Und es scheint Hollande gelungen zu sein, den Russen etwas stärker in die internationale Koalition einzubinden, die in Syrien gegen die Terrorschergen des Islamischen Staates (IS) kämpft.“
Zitat Ende

Ergo: in die bisherige EINZUBINDEN.

Denn:
Zitat:
„Der Westen, mit den USA an der Spitze, ist zum Kampf mit vereinten Kräften bereit…“
Zitat Ende

Auch alle anderen machen klar: wir sind unterworfen. Wir können keine eigene Aussenpolitik. Wollen wir offenbar auch gar nicht, wenn man das Feuerwerk der Unterwerfungsgesten der Medien betrachtet: Immer wieder wird klar gemacht: US geführt.
Nicht dass jemand auf die Idee kommen könnte, hier entstände eine von Frankreich koordinierte Koalition.

Wieso unsere Medien unbedingt einen „Führer“ brauchen, verstehe ich generell nicht.
Wieso nicht eine von Frankreich vermittelte Partnerschaft im Kampf gegen den IS?
Nein. US geführt. Und Putin hat für die westlichen Medien auch total überraschend Zusammenarbeit zugesagt.

Zum Beispiel die Zeit ist echt verblüfft:
Zitat:
„Putin will künftig auch mit der gemäßigten syrischen Opposition und der US-Allianz zusammenarbeiten.“
Zitat Ende
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/hollande-putin-moskau-koalition-gegen-terror

Da schwillt einem der Kamm.
Russland hatte die USA um Informationen gebeten, wo die gemässigten Rebellen seien, damit man die nicht treffe. Die USA verweigerten die Informationen (ich vermute mal, die wissen selbst nicht so genau wer gemässigt und wo genau der dann ist). S. hier:
http://de.sputniknews.com/militar/20151008/304801064/syria-moderate-rebellen-phantom.html

Und Russland hat sich nie geweigert, mit der syrischen Opposition zusammen zu arbeiten, sondern Gespräche in Moskau und Kairo vermittelt. S. hier.
http://de.sputniknews.com/politik/20150819/303883697.html

Russland war auch immer bereit mit den USA zusammen zu arbeiten. So hatten die Russen eine gegenseitige Hilfe für in Syrien abgestürzte Piloten zu vereinbaren. Die USA hatten dies abgelehnt,
http://de.sputniknews.com/militar/20151017/305002542/humanes-ziel-gemeinsame-anstrengungen.html

Das Problem lässt sich einfach beschreiben: die USA akzeptieren keine Zusammenarbeit. Nur Mitarbeit. Sie akzeptieren keine Partnerschaften, sondern nur von ihnen Geführte.
Und die Deutschen? Da sie sich selbst unterworfen haben können und wollen sie nicht verstehen, dass nicht alle anderen Nationen dazu bereit sind, das gleiche zu tun.
Im Gegenteil. So wie eine missgünstige, in einer unglücklichen Ehe gefangene Frau sich an alleinstehenden Frauen abreagiert, so fällt auch die Bundesregierung über jedes Land her, das es wagt nationale Interessen anzumelden.

Vielleicht hat man einfach so viel Angst davor, selbst endlich einmal die Verantwortung übernehmen zu müssen, dass man sich lieber führen lässt.
Die Chance auf eine eigene Syrienpolitik hat man verspielt. Und damit auch die Chance auf ein wenig mehr Souveränität.

Meiner Meinung nach hat man aber noch viel mehr verpasst. Der Riss, den die Flüchtlingspolitik in Europa verursacht hat, hätte ein wenig Heilung erhalten können. Denn viele Staaten haben die Nase voll davon, die Rechnung für die US-Politik bezahlen zu müssen.
Hier hätte man eine kleine Wende vollziehen können.
Aber man ist zu feige!


https://propagandamelder.wordpress.com/2015/11/30/propagandameldungen-vom-30-november-2015/comment-page-1/#comment-40180

Advertisements