Die Huffington Post packt die ganz große Keule gegen Putin aus:

http://www.huffingtonpost.de/2016/01/20/putin-litvinenko-bericht_n_9024730.html

Die Faktenlage spricht eindeutig dafür, dass der Litwinenko punktgenau vor einem Gipfel in Helsinki umgebracht wurde, um die Verlängerung eines auslaufenden Partnerschaftsabkommens zwischen Russland und Europa zu sabotieren. Nach mehreren Wochen abgeschirmt in einem Londoner Krankenhaus starb Litwinenko – punktgenau. Vergiftet wurde er mit Polonium im Wert von ungefähr 30 Millionen! Dies alles kann nicht ohne Wissen des MI6 geschehen sein.

Zunächst die dreisten Lügen der Huffingotn Post hier Zitate:

“‘Er darf nicht mit Mord davonkommen’: Ein mysteriöser Fall könnte Putins politisches Ende bedeuten
Der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein. Ein zehn Jahre lang zurückliegender Mordfall könnte zu diplomatischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen führen – und eventuell die in diesem Monat beginnenden Friedensverhandlungen für Syrien platzen lassen.
Es geht um den Mord am ehemaligen KGB-Agenten Alexander Litvinenko. (…)
Die russische Regierung bezeichnete die Vorwürfe natürlich als “lächerlich”. Eine Zusammenarbeit mit der Untersuchungskommission wurde abgelehnt. Eine Befragung oder gar eine Auslieferung der Verdächtigen an Großbritannien kam nicht in Frage.
Die Briten sehen diesen Anschlag als einen Angriff auf ihr Land. Zum Zeitpunkt seines Todes arbeitete Litvinenko als Berater für den britischen Geheimdienst MI6 und besaß die britische Staatsbürgerschaft. Da das Gift sehr langsam wirkt, vergingen mehrere Wochen bis zu seinem Tod. Auf dem Sterbebett teilte Litvinenko Ermittlern mit, dass er davon ausgeht, dass der russische Präsident seinen Tod angeordnet habe. Als Grund gab er an, dass er von Verwicklungen Putins mit der russischen Mafia wisse.
Allgemein wird davon ausgegangen, dass der Bericht genau dies bestätigen wird. Spekuliert wird nur noch darüber, ob die Kommission nur den beiden Agenten die Schuld geben wird, der russischen Regierung oder sogar Wladimir Putin persönlich. Eines ist sicher: Wenn Russland darin verwickelt ist, bedeutet das, dass Putin darin verwickelt ist. Schließlich hatte er damals das Amt des Präsidenten inne und war zuvor Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB gewesen.
Der Bericht wurde gestern bereits David Cameron vorgelegt. Wie soll Großbritannien reagieren? Sollen die Briten Realpolitik machen oder Gerechtigkeit verlangen? Der “Telegraph” forderte gestern in einem Kommentar “Großbritannien darf Putin nicht mit Mord davonkommen lassen”. Britische Diplomaten sollen Cameron bereits darauf drängen, Zurückhaltung gegenüber Russland zu zeigen. Sie befürchten, dass Cameron auf verschärfte Sanktionen gegenüber Russland drängen könnte, wenn der Bericht zu dem Schluss kommt, dass das Attentat vom russischen Staat ausging.
Diese Enthüllungen kommen mit einem schlechten Timing. Denn eine harsche Reaktion Großbritanniens könnte wiederum die Friedensverhandlungen um Syrien scheitern lassen. Eigentlich möchten sich die westlichen Staaten mit dem russischen Präsidenten auf eine Friedenslösung für Syrien einigen.
Auch ohne Enthüllungen über den Mordkomplott sind die Verhandlungen schwierig.
Egal, wie der Bericht ausfällt. Eine Reaktion werden die Briten zeigen müssen. Und sie wird Putin nicht gefallen.”

Zusammengefasst: Als servile Lakaien der USA wärmen die Briten den Mordkomplott gegen Litwinenko noch einmal auf. (Schon seit einiger Zeit.) Dieser unglaubliche politische Vorfall wird zur Diffamierung Russlands und Putins persönlich missbraucht. Dabei war der Mord alles, aber nicht im Interesse Russlands! Aber was stören Fakten, wenn eh alle das vergessen haben und Russland einfach nur böse ist? Die Huffington Post und anscheinend auch der Daily Telegraph stilisieren nun sogar die Engländer zu Opfern und jammern, dass dieser politische Prozess zur Unzeit komme, weil man ja eigentlich endlich keine neuen Sanktionen mehr wolle und in Syrien eine Realpolitik des Friedens mit Russland umsetzen wolle. Dabei bange man nur um das Wohlwollen Russlands. Lediglich aus Prinzipientreue zum Recht müsse England nun hart bleiben und sieht sich wohl gewungen, Russland weiter sanktionieren. Es muss Konsequenzen haben, wird geschrieben. Für wie dumm halten einen eigentlich diese dreckigen Lügner? Die Geschichte soll nur weitere Sanktionen und Rüstungsmaßnahmen legitimieren und dient zur Feindbildbildung!!!

Die ganze Geschichte ist eine riesige Sauerei. Alexander Litvinenko wurde mit Sicherheit umgebracht, aber von wem? Hierzu sollte man Herrn Wisnewski lesen, der die Faktenlage damals glasklar analysiert hat. Hier ein Text zu den Hintergründen:

Litwinenko wurde im November 2006 ermordet. Er verstarb nach wochenlangem Leiden (seit 1. November) punktgenau einen Tag vor dem EU-Russland Gipfel in Helsinki am 23.11.2006. Am 24.11.2006, am Tag des Gipfels, wurde sein angebliches Testament verlesen, in dem er Putin persönlich anklagte für seinen Tod. Man muss wissen, dass Litwinenko in der ganzen Zeit in der er in London lag, nur mit einem sehr kleinen Personenkreis Kontakt haben durfte. Zeugen für die Echtheit des Testaments, in dem er angeblich Putin persönlich anklagte, gibt es nicht. Hier das „Testament“:

“Sie werden mich vielleicht erfolgreich zum Schweigen bringen, aber dieses Schweigen hat seinen Preis. Sie haben sich genauso barbarisch und unbarmherzig gezeigt, wie es Ihre schlimmsten Kritiker behaupten. Sie haben gezeigt, dass Sie keine Achtung vor dem Leben, vor der Freiheit oder sonst einem Wert der Zivilisation haben. Sie haben gezeigt, dass Sie ihres Amtes nicht würdig sind und dass Sie das Vertrauen zivilisierter Frauen und Männer nicht verdienen.
Vielleicht gelingt es Ihnen, einen einzelnen Mann zum Schweigen zu bringen. Aber eine riesige Welle weltweiter Proteste wird ihr ganzes restliches Leben in Ihren Ohren widerhallen, Mr. Putin.
Möge Gott Ihnen vergeben für das, was Sie nicht nur mir, sondern meinem geliebten Russland und seinem Volk angetan haben.”

Brisant: Es waren Beresowskis Leute und die Frau von Litwinenko, die Alexander Litwinenko in London fast 3 Wochen abschirmten, bevor er starb. Polonium könnte also auch nur ein guter Vorwand gewesen sein, Liwinenko unter Quarantäe zu behalten. Wieso diese Menschen über den Zugang bestimmten, ist ein Rätsel, was man sich eigentlich nur erklären kann, wenn man davon ausgeht, dass gewisse Kreise eingeweiht war. Es gibt auch kein Video in dem Liwinenko Putin anklagt oder sonst etwas, nur dieses absout unbeglaubigte “Testament”.
Mit diesem Mordvorwurf aus dem Testament ging es dann für die Russen zum Gipfel nach Helsinki, wo sie eigentlich die Partnerschaft mit der EU verlängern wollten.

Das BIP Russlands kannte damals jedes Jahr nur den Weg nach oben. Kein Grund also diesen Trend zu unterbrechen und die Konfrontation mit der EU zu suchen! (Ein Einbruch kam erst mit der Finanzkrise 2008)

In diesem Moment war die direkte Anklage Putins als Mörder ein Desaster für Russland. Die offiziellen Spuren damals führten auch eher zu Beresowski, einem russischen Oligarchen, der im Londoner Exil lebte und Putin nicht mochte. Er ist unter ungklärten Ursachen 2013 gestorben, wie man bei Wikipedia nachlesen kann. Auch Jürgen Elsässer soll laut dem Buch von Wisnewski damals in der “Jungen Welt” gemeint haben, die Spuren würden eher “auf Kreml-Gegner verweisen”.

Besonders brisant: Auf dem Gipfel in Helsinki hätte es ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Russland geben sollen, weil das alte von 1997 nach 10 Jahren Ende 2007 ablaufen würde. Kurz davor, direkt vor dem Petersburger Dialog und genau an Putins Geburtstag wurde damals zudem Politkowskaja ermordet. (Das war am 7.10.2006)
Also der, der das neue Partnerschaftabkommen nicht haben wollte, ist vermutlich der Möder!

Nur wenn man davon ausgeht, dass Putin das Partnerschaftsabkommen nicht verlängern wollte, dann muss man davon ausgehen, dass er so medienwirksam wie möglich und punktgenau (was in London für ihn im Fall Litwinenko eigentlich unmöglich war) Politkowskaja und Litwinenko umbringen ließ. Dafür spricht jedoch nichts! Das Partnerschaftsabkommen scheiterte damals wegen Polen. (“Dem neuen Europa, wie man auch so schön in den USA manchmal sagt.”)

Wenn man bedenkt, was daraufhin folgte, muss man sich Gedanken machen:
1. Das Drängen der USA auf den Raketenabwehrschirm – angeblich gegen den Iran.
2. Der Krieg Georgiens gegen die Bevölkerungs Südossetien und der dortigen russischen Schutztruppen. Ausgelöst und nachweislich angefangen von Saakaschwili, den Mann der USA, damaliger Präsident von Georgien und heutiger Gouverneur von Odessa. Alles nach vorheriger Aufrüstung durch die USA!

Wie wir alle wissen hatten, hatten die Russen Georgien wegen der kleinen Größe als Reaktion auf den Angriff damals einfach besetzt und einen langen Abnutzungskrieg im Sinne der USA dadurch verhindert. Die ganze Sache flog auf und man ließ erst einmal Gras darüber wachsen. Die Ukraine und Georgien sollten jetzt doch nicht in die NATO (was vorher schon geplant war!) und es ging erst einmal daran den Arabischen Frühling zu gestalten. Erst danach ging es weiter mit dem Plan von Brzezinsky und dem Kampf gegen Russland.

Wenn man in die Geschichte schaut und sieht, wie viele Leute teilweise schon sterben mussten, um einen Krieg zu legitimieren und das auch von Seiten der USA geschah, dann steht zu 99% fest, dass Litwinenko ein Auftragsmord westlicher Kreise war, um Europa zu spalten; in EU und Russland. Ansonsten hätte man den Raketenabwehrschirm nicht propagieren können und die Spaltung wollte man wohl, denn Russland wurde wirtschaftlich wohl einfach zu stark unter Putin.

In den Buch von Gerhard Wisnewski ist noch ausführlicher erklärt, warum es eigentlich klar ist, dass nicht die russische Führung um Putin Litwinenko ermordet hat. Er schildert Details über Hintermänner, kann aber auch keine 100%-ige Klarkheit bringen. Gerhard Wisnewski: Verheimlich, vertuscht, vergessen. Was 2007 nicht in der Zeitung stand. Seite 48-61.
(Anmerkung: In dem ersten Band von ihm standen auch noch Ereignisse aus dem Jahr 2006 – der Jahrgang ist also kein Fehler!)

Sorry, mit der Nummer wird sicher die nächste Maßnahme gegen Russland legitimiert. Ich hasse diese Lügenpresse und diese Kriegstreiber!


https://propagandamelder.wordpress.com/2016/01/20/propagandameldungen-vom-20-januar-2016/comment-page-1/#comment-46424

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