http://www.tagesschau.de/inland/merkel-nato-103.html

„Abschreckung und Dialog
Stand: 07.07.2016 09:59 Uhr
Ein NATO-Gipfel in Warschau – da liegt es nahe, dass die Beziehungen zu Russland eine wichtige Rolle spielen. In einer Regierungserklärung im Bundestag machte Kanzlerin Merkel Moskau für die Vertrauenskrise verantwortlich. Sie betonte aber auch: „Die Hand bleibt ausgestreckt.““

– Wir haben es also mit einer „ Vertrauenskrise“ zu tun, für die „Moskau“ verantwortlich ist. Die ARD, wie immer unvoreingenommen und umfassend berichtend, bildet diese Sichtweise 1:1 ab. Ohne auch nur den geringsten Zweifel erkennen zu lassen. De facto also das perfekte Sprachrohr der Kanzlerin. Welche Ausführungen dazu im Rundfunk-Staatsvertrag gemacht wurden, interessiert offensichtlich niemanden der Verantwortlichen. Daß „die Hand ausgestreckt bleibt“, wird ebenfalls ohne auch nur irgendeine geartete Randnotiz kolportiert. Einen unvoreingenommenen, umfassend berichtenden Journalisten hätte es zur Feststellung hinreissen müssen, daß Merkel vor geraumer Zeit mit der „Bildungsrepublik“ die Schulmisere zur Chefsache erklärt hat. Seither verschimmeln und verfaulen die Schulen nicht weniger rasant. Aber es ist gut, daß wir mal drüber geredet haben.

Merkel hat …“Russland für einen Vertrauensverlust durch den Ukraine-Konflikt verantwortlich gemacht. Das Grundprinzip der Unverletzlichkeit der Grenzen sei „durch Worte und Taten in Frage gestellt worden“, sagte Merkel im Bundestag.

– Das mag nun verstehen, wer will. Einerseits gab es Willenserklärungen, die NATO „nicht einen Inch“ nach Osten auszudehnen, andererseits sind diese durch die NATO-Osterweiterungen in atemberaubendem Tempo in die Tonne getreten worden. Wenn Merkel also von verletzten Grenzen daherschwallt, sollte sie im Sinne einer logischen Reihenfolge bei ihrem großen Bruder über dem ebenso großen Teich vorstellig werden. Daß russischstämmige Einwohner der Ukraine dem munteren Treiben der faschistischen Bataillone nicht tatenlos zusehen würden, war nichts weiter als folgerichtig angesichts der Toten auf dem Maidan, in Odessa und und und…

„Das russische Vorgehen habe die NATO-Mitglieder im Osten „zutiefst verstört“. Diese bedürften daher „der eindeutigen Rücksicherung durch die Allianz“, sagte Merkel mit Blick auf die geplante Truppenstationierung in den östlichen Mitgliedstaaten. Es reiche nicht aus, in Krisensituationen Truppen schnell verlegen zu können.“

– Welches „Vorgehen“ hat denn die „NATO-Mitglieder im Osten „zutiefst verstört“? Rußland hat nicht eine der Grenzen verletzt oder in Frage gestellt, die in Frage kämen. Daß Rußland seinerseits zutiefst beunruhigt ist aufgrund von „Raketenabwehr-Systemen“, die angeblich dem Abfangen iranischer Raketen dienen sollen, entspringt keinesfalls irrationalen Hirngespinsten. Sondern der spielerischen Leichtigkeit, mit der das Pentagon Schurkenstaaten zu befreundeten mutieren läßt und umgekehrt. Daß schließlich die geplante Truppenstationierung in den östlichen Mitgliedstaaten den Bestimmungen aus Verträgen zwischen NATO und Rußland widersprechen, interessiert offensichtlich kein Schwein. Den Bauerntrick mit der Rotation von Truppeneinheiten kann das Pentagon Rednecks und Ku-Klux-Clan-Fanatikern nahebringen, nicht aber denkenden Menschen.

Eine weitere Floskel, wertfrei wiedergegeben von der ARD: „Die Hand bleibe ausgestreckt.“ Hat sich keiner dieser Zwangsgebühren-Schmarotzer jemals eine mögliche russische Sichtweise vorstellen mögen: Daß in dieser Hand eine Waffe liegt, im Anschlag, Kimme, Korn, Ziel…? Alles in allem liegt der Schluß nahe, daß es zwar ungeheuer schlimm war, sechs Millionen Juden zu vernichten. Bei 27 Millionen Bürgern und Soldaten der Sowjetunion dagegen darf man gerne ein wenig mit den Augen zwinkern und ein weniger bedauerndes als rechtfertigendes „Naja“ hinzufügen. Waren und sind nun mal Untermenschen, die sich westlichen „Werten“ nicht fügen wollen.

Gegen Ende des Berichtes zeigt die ARD ihren wahren Charakter als Regierungsmedium. Die Apostrophierungen des Autors sprechen Bände:

„In ihrer Antwort auf die Kanzlerin machte die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, die NATO für eine erhöhte Kriegsgefahr in Europa verantwortlich. Durch eine „Aufrüstung“ der Allianz habe sich das Risiko einer „militärischen Eskalation mit Russland“ erheblich erhöht. Die Militärausgaben der Nato-Länder seien heute 13-mal so hoch wie die Ausgaben Russlands. Es sei „Irrsinn“, auf diese Weise die Sicherheit in Europa gewährleisten zu wollen.

Die „Aufrüstung“ ist durch die Anführungszeichen als nicht existent, somit als Lüge gekennzeichnet. Und auch der „Irrsinn“ fällt durch diesen Gebrauch der Wörter und Satzzeichen auf Wagenknecht zurück.

Langer Worte kurzer Sinn: Die Zwangsgebührenritter der ARD betreiben auf Kosten der Bevölkerung Deutschlands und der Untermenschen in Rußland Propaganda im Sinne der NATO und ihrer Marionette Merkel.


https://propagandamelder.wordpress.com/2016/07/07/propagandameldungen-vom-07-juli-2016/comment-page-1/#comment-70048

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