Über den Russland-Dopingskandal wurde hier schon einiges geschrieben. Ich habe mich mit diesem Thema intensiv befasst und bin zum Schluss gekommen, dass dass hier die „westliche Wertegemeinschaft“ ein neues Tabu gebrochen hat. Eine grosse und wichtige Nation wurde ohne dass man eine einzige positive Dopingprobe vorlegen konnte von allen Sportlichen Wettkämpfen inklusive der Olympiade 2016, wegen staatlich organisiertem Doping, ausgeschlossen.
Hier zunächst einige Erläuterungen aus „Wikipedia“:
Antidoping Regeln
Die WADA verfolgt eine rigorose Null-Toleranz-Haltung gegenüber Doping. Die derzeitigen Anti-Doping-Regeln sehen vor, dass Athleten sieben Tage die Woche eine Stunde lang für unangemeldete Kontrollen verfügbar sein müssen. Ferner müssen sie verbindlich drei Monate im Voraus festlegen, wo sie wann auffindbar sind. Die Kontrolleure sind angehalten, im Zweifelsfalle, also auch bei kleinen Formalfehlern gegen den Athleten zu entscheiden. Drei Verstöße binnen 18 Monaten gelten als positive Dopingprobe und ziehen eine automatische Sperre nach sich.[5]
Die WADA wertet darüber hinaus (Artikel 2.3) eine nicht sofortige Dopingkontrolle bzw. „Unterbrechung des visuellen Kontaktes mit dem betreffenden Sportler“ automatisch als „absichtliche Verhinderung des Tests“. Dies wird ebenfalls als positiver Test gewertet und führt zu einer nicht verhandelbaren Sperre von 12 Monaten. Ebenfalls wird immer davon ausgegangen, dass für eine verspätete Dopingprobe immer der Sportler in der Bringschuld steht und nicht der Kontrolleur.[6]
Meldesystem
Seit Anfang 2009 benutzt die WADA ein Online-Meldesystem namens ADAMS, mit der Athleten ihrer Meldepflicht (s.o.) nachzukommen haben. Dieses System wurde wegen technischer und ethischer Unzulänglichkeiten von verschiedenen Seiten kritisiert. Hockeyspielerin und Athletensprecherin Marion Rodewald kritisierte ADAMS als „nicht selbsterklärend und in der praktischen Handhabung sehr umständlich“.[9] Die schärfste Kritik kam aber vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Peter Schaar. Er sieht die Einhaltung der Menschenwürde der Athleten nicht gewahrt, kritisiert die „lückenlose Aufenthaltskontrolle, unzureichenden Datenschutz und den Generalverdacht gegen Athleten“ und nannte ADAMS äquivalent mit einer elektronischen Fußfessel. Besonders der Mangel an Datensicherheit und die fehlende Anonymisierung wurde kritisiert.[10]

Die WADA ist bei fast ballen Sportlern verhasst und wird als sehr korrupt angesehen
Dazu 2 Beispiele:

Die harte WADA-Linie führte dazu, dass die italienischen Fußball-Profis Daniele Mannini und Davide Possanzini (beide damals Brescia Calcio) im Januar 2009 wegen einer „um wenige Minuten verspäteten“ Dopingkontrolle jeweils ein Jahr gesperrt wurden. Nachdem beide Spieler ursprünglich vom italienischen Verband FIGC für zwei Wochen gesperrt worden waren, klagte die WADA vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) und forderte jeweils zwei Jahre Sperre. Die CAS halbierte die Strafen, gab der WADA aber in der Sache Recht. Die FIGC reagierte mit „Entsetzen“ auf dieses „lächerliche Urteil“ und mutmaßte, dass die CAS und die WADA ein Exempel statuieren wollten.[19] Aus Solidarität mit den gesperrten Spielern fingen alle Spiele der Serie A am ersten Februarwochenende mit 15 Minuten Verspätung an.[20]
Der US Amerikaner Lance Armstong war über 10 Jahre lang bei allen Wettkämpfen inkl. 7 mal Tour de France gedopt, er flog erst auf als er von Teamkollegen „verpfiffen“ wurde. Man fragt sich wie dass bei diesen Antidopingregeln möglich war, zumal schon lange Bedenken geäussert wurden. Er wurde danach lebenslänglich gesperrt
Sein Team war übrigens das „US Postal Team“ der US Post, einer der ganz wenigen öffentlichen Dienste die in den USA noch staatlich sind. (Nachtigall ick hör dir trappsen)

Zu den Vorwürfen der WADA:
• innerhalb eines Jahres seien in rund 800 Fällen die Kontrollen nicht ordnungsgmäss möglich gewesen (siehe oben)
• Gravierende Abweichungen von den vorgeschriebenen Orten wurden festgestellt.
Es gab also keine positiven Befunde. Hier ist anzumerken, dass solche Kontrollen ausserhalb von Wettkämpfen üblicherweise von den Nationalen Organisationen (in Russland Russada) durchgeführt werden, wieso hat dann die WADA offenbar tausende Kontrollen selbst durchgeführt?
Das führt zum nächsten Punkt. Der Laborleiter eines Moskauer Instituts hat sich in die USA abgesetzt. Praktisch alle Behauptungen von Betrug also Austausch der Proben durch ein Loch in der Wand, Beteiligung von Staatlichen Stellen und des FSB und dass 15 russische Olympiasieger in Sotchi gedopt waren stammen von ihm. Um glaubwürdiger zu sein „gab er einiges zu“:
„Laborleiter Rodschenkow gab in Interviews unter anderem zu, 1417 – sehr wahrscheinlich sportartübergreifende – Proben absichtlich vernichtet zu haben, weil sie möglicherweise verdächtige Werte aufwiesen“

Offenbar um zu noch mehr Aussagen zu kommen, wurde den Sportlern die „Auspacken“ wollen und mit der WADA kooperieren in Aussicht gestellt, dass sie als neutrale Kandidaten trotzdem an den Spielen teilnehmen dürfen.
Es absolut klar, dass ein Überläufer in einem solchen Konflikt (eigentlich ein ziviler Krieg) schon durch seine Handlung (und Aufnahme in den USA) korrumpiert wurde. Dieser Mann ist absolut unglaubwürdig und das Ganze ein riesiger Skandal. Der russische Sportminister hat recht, wenn er behauptet, dass die ganzen Profi-Sportorganisationen korrupt sind
Dieser Ausschluss kann man also nur noch als kriminell bezeichnen. Alle Fakten die ich erwähnte wurde von der „Lügenpresse“ wieder einmal verschwiegen. Wieder ein Fall für eine saftige Beschwerde für die Publikumskonferenz


https://propagandaschau.wordpress.com/2016/07/23/offene-diskussion-292016-eure-medienkritik-ist-gefragt/comment-page-1/#comment-92978

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