Die Bayern 2 Nahaufnahme – kein Zuhause mehr in der Heimat – hat sich am Freitag 15:30 (Wiederholung – wie es sich für ein wirklich gut gelungenes Stück Propaganda gehört – am Sonntag 21.08 um 13:30 ) in Person von Christine Hamel den ukrainischen Flüchtlingen angenommen.
Von den ukrainischen Binnenflüchtlingen geht es über die sogenannte Krim-Diasporaund über die Maidan Glorifizierung zu den ukrainischen Flüchtlingen in Russland.
Allein die Stimme mit der das vorgetragen wird – man muss es einfach glauben. Da hat man sich mal echt Gedanken um die psycho-soziale Vermittlung gemacht, damit der Hörer das nicht sofort als die Propaganda abtut, die es eigentlich ist.


Von den angeblich dicht gedrängten Computern in der Krim-Diaspora, ist hier wenig zu sehen.
http://www.br.de/radio/bayern2/politik/nahaufnahme/ukraine-fluechtling-heimatlos-100.html

Angeblich gibt es 1,5 Millionen ukrainische Binnenflüchtlinge, 850 000 ukrainische Flüchtlinge sind nach Russland und 30 000 von der Krim in die Ukraine, die sogenannte Krim-diaspora.

Der Beitrag gibt sich aussöhnend, anfänglicher Aufhänger ist ein sogenanntes Flüchtlingstheater, welches angeblich kein Geld aus Kiev bekommt – woher sonst kann man sich denken – dann gibt es aber reichlich fragwürdige Thesen.
Teils selber behauptet, teils lässt Hamel Leute sprechen, die abgesehen vom Russisch und das man nicht weiss, ob das authentische Personen sind, ohnehin kaum zu hören sind, so dass man sich mit dem von ihr darüber Gequatschten – was angeblich gesagt wurde – zufrieden geben soll:
„Die Leute meinen, dass der Krieg angefangen hat, weil die Leute aus dem Donbass die Russen einfach reingelassen haben. Das ist natürlich richtig, aber es haben doch nicht alle mitgemacht.“

„Der Krieg in den die Ukraine hineingezogen worden ist, steht unter dem Zeichen der Notwendigkeit“

„Überall geht es um Formen der Selbstbehauptung“

„Krim – das sind Menschen. Die ukrainische Antwort auf den russischen Schlachtruf: Die Krim gehört uns!“

Mit anderen Worten, die Russen sind nicht der Meinung, das auf der Krim Menschen leben?

Sie lässt dann angebliche ehemalige Bewohner der Krim sprechen, bzw. sie sagt, was die angeblich gesagt hätten, denn Originalton ist kaum zu hören.
„Wir kämpfen für die Krim“

„Die Krim können wir heute nicht länger als 2 Tage aushalten. Der Druck ist enorm. und die negativen Energien sind immens!
Alles fühlt sich eigentlich genauso an, als wenn geschossen werden würde.

Ob die eigentlich überhaupt weiss, was es bedeutet, wenn wirklich geschossen wird?

„Die Arbeit der Krim-Diaspora findet im stillen statt. Es gilt nicht aufzufallen, um nicht ins Visier der russischen Behörden zu geraten.“

„Viele kommen aber auch nur um Halt zu suchen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.“

Angeblich wollten auch nur die Leute auf der Krim, die älter als 40 sind, mehrheitlich zu Russland gehören.
„3-4 Jahre vor der Annexion kam es plötzlich in Mode sich an die Sowjetunion zu erinnern. Das begann eigentlich als Ironie.“

„Noch hält sich die Hoffnung, dass man auf eine ukrainische Krim zurückkehren kann, dass die Vertreibungsgeschichte bald ein Ende hat.

Welche Vertreibung von der Krim eigentlich?

Dann gibt es noch Maidan Glorifizierung: „Die himmlischen Hundert“
oder doch nicht?:
„…und abends gibt es bestimmt irgendwo eine Diskussionsveranstaltung, die sich mit dem Verhältnis zu Helden kritisch auseinandersetzt und die postheroische Gesellschaft propagiert.“

Dann hat sie wieder einen angeblichen Zeugen:
„Die Gebiete um Donetsk und Lugansk liegen danieder.
…. Nachdem sich die Ukraine weg von Russland, hin zur EU bewegt hat, hat Russland die Gaspreise angehoben. Orte wie Gorlovka oder Debalzewo standen plötzlich still“

Nun soll also allen ernstes Russland verantwortlich für den Niedergang der Industrie dort sein?

Es gibt schon auch ein wenig Kritik an Kievs mangelnder Unterstützung der Flüchtlinge und gegen Ende, wo die propagandistische Ernte längst eingefahren ist, gibt man sich noch den Anschein von Ausgewogenheit und berichtet doch tatsächlich noch von den Vertriebenen Ukrainern, die nach Russland sind (Flüchtlingslager Primorje am Asowschen Meer).
„Ein Zimmer, 5 Personen, lauter Bündel – die eigenen 7 Sachen.

Wäre da nicht der Zeichentrickfilm, man könnte glauben man wäre im Jahr 1945 gelandet, kurz nach dem Sieg der Sowjetunion über Hitlerdeutschland.“

Die Stärke dieses propagandistischen Machwerks ist, neben der ausgezeichneten Sprecherin, dass so ansatzlos sachliche Bemerkungen mit Propaganda ineinander verwoben wurden.

„Menschen in freien Fall – hier wie dort – nur dass dort, trotz allem, auf eine irgendwie bessere russische Zukunft gehofft wird. Dafür hat die russische Propaganda gründlich gesorgt.“

„Die Politik – ein schmutziges Geschäft“ lässt Christine Hamel mal jemanden sagen und hat sicherlich reflektiert, dass sie mit ihrer SendungTeil davon ist.


https://propagandamelder.wordpress.com/2016/08/20/propagandameldungen-vom-20-august-2016/comment-page-1/#comment-78599

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