Auf WDR 5 läuft gerade ein komisches Machwerk

„Kämpferinnen in der Ostukraine: Krieg und Frieden in der Ukraine: Trotz des Minsker Abkommens wird in der Ostukraine immer noch geschossen, immer noch sterben Menschen oder werden verwundet und beschädigt. Auch Frauen sind an der Front.“
Quelle: http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/kaempferinnen-ostukraine-100.html

Da konnte ich erst hören, dass die Separatisten diejenigen seien, die mit ihren Raketenwerfern (die sie ja bestimmt von Russland haben) ständig das Minsker Abkommen brechen würden, und die ukrainischen Freiwilligenbataillone würden ja nur (gegen die Befehle der Generäle) reagieren. Und dann präsentierte man eine angebliche Russin, angeblich ehemalige russische Ultranationalistin, die in Russland gehört haben will – von den russischen Medien – in der Ukraine würde man das Blut von russischen Säuglingen trinken, worauf diese angebliche Russin in die Ukraine gegangen sei und dann überrascht festgestellt haben will, dass auf den Maidan doch alles nur nette und freundliche Menschen seien, und dass Russland in der Ukraine doch nichts zu suchen hätte und im Unrecht sei. Weiter habe ich mir das Machwerk dann nicht mehr angetan. Ich glaube aber, die Soldatinnen, die man interviewte, waren vom Bataillon Ajdar. Autorin des Machwerkes eine gewisse Katja Garmasch (Axel-Springer-Preisträgerin 2012).

Wenn diese Katja Garmasch nicht einfach einen kiewer Propagandabeitrag ins Deutsche übersetzt hat, dann stelle ich mir das so vor, dass diese nach Kiew geschickt wurde, um uns Gebührenzahler unter dem Vorwand eines „kritischen“ Beitrages über die Lage der Soldatinnen in der Ukraine lupenreine Propaganda im Sinne Kiews (und Washingtons) zu präsentieren. Dazu hat man dann dieser Katja Garmasch ein paar Soldatinnen aus den bekannten Neonazi-Bataillonen zugeführt, die dann entsprechende Märchen verbreiten durften.


https://propagandamelder.wordpress.com/2016/09/09/propagandameldungen-vom-09-september-2016/comment-page-1/#comment-81465