Am Wochenende hat Zeit Online einen Artikel über ein Interview der FAZ mit Sarah Wagenknecht und Frauke Perty veröffentlicht. Und der Autor beginnt gleich mit der Überschrift „Lechts und Rinks kann man verwechseln“ und meint wohl eher: Alle Ideen jenseits der herrschenden „Mitte“, sind entweder als „Links“ oder „Rechts“ zu markieren und nicht gut für den Bürger.

Und weil der Bürger das einfach nicht erkennt will, und die AfD bereits in den Massenmedien genügend diffamiert wurde, wird der Autor noch mal deutlich, dass er doch auch die Finger von der Linken zu lassen habe, insbesondere von Ideen von Frau Wagenknecht, das „kann man nämlich verwechseln“.

Der Autor wiederholt es am Ende seines Artikel dann gerne noch einmal und scheint die Parteikollegen von Frau Wagenknecht regelrecht aufzufordern gegen sie zu agieren:

„Für Wagenknecht dürfte das Interview jedoch parteiintern noch ein Nachspiel haben. Steht (…) punktuell AfD-verdächtige Positionen zu vertreten. Und jetzt macht sie sich auch noch mit Petry gemein? Für manche in der Partei dürfte das zu viel sein.“

Ein Zitat von Prof. Dr. Noam Chomsky erklärt die Methode recht gut:

„Der schlaueste Weg Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb, des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben“

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/afd-linke-frauke-petry-sahra-wagenknecht-interview


https://propagandamelder.wordpress.com/2016/10/03/propagandameldungen-vom-03-oktober-2016/comment-page-1/#comment-85627