Frau Führer, Frau Tempel und andere ‚globale Rumhopser-Liberale‘:
W e n n d e r M o n d a u s K ä s e i s t …
(eine Kritik zur Sendung ‚TACHELES‘, Sa 25.02.17 in Deutschlandradio Kultur, Moderatorin: Susanne Führer)

In Deutschlandradio Kultur ist Samstag Abend – also TACHELES-Zeit. Wenigstens 30 Minuten. Es diskutiert Susanne Führer mit Sylke Tempel, Chefredakteurin Internationale Politik unter dem Sendetitel „Protektionismus ist die moderne Form des Neandertalertums“. Tatsächlich geht es dem Sender hauptsächlich um die üblichen Verdächtigen: Nationalisten. Populisten. Wen wundert’s. Um es schon vorweg zu nehmen: Die Nationalisten kommen da nicht gut weg. Und das sei noch charmant gesagt. Die verspätet eintreffenden Hörer der hehren Deutschen Willkommenskultur nehmen diese 30 min. nochmals als spätes mohammedanisches Freitagsgebet. Der aufgeklärte Hörer nimmt das zu Hörende, ehrlicher: die wütende Prügelei, die da aus dem Radioapparat dringt, als närrisches Kabarett. Die Religionsfreiheit ist also schon mal gewahrt.

Leider aber nicht garantiert ist das Format der Sendung. TACHELES – nach überkommenen Riten heißt das ein besonders ehrliches Instrument erzieherischer Einwirkung auf ein gutes und bleibendes Erziehungsergebnis. Heißt empirisch etwa: 10 Minuten Aufzeigen Fehlverhaltens und 20 Minuten Vorstellungen zur Besserung. Doch was zeigen diese eifernden Damen, 30 Minuten lang ? Kein Bemühen um Besserung, keine neuen Konzepte – nur ein einziger Drang einer sehr kleinen Horde wenig ziviler Damen zum Totprügeln. Schiere Verzweiflung zu verbaler Vernichtung von abweichender Minderheitenmeinung. Eine Demonstration, was im Deutschlandradio möglich wird. Böse Zeiten also, die kommen.

Fangen wir Frau Tempels Abschluss-Rethorik ein, wo sie sagt: „Ich dachte immer, so einen gewissen zivilen Grundton können wir doch mal einhalten.“ Um gleich mal den geistig führenden Dialekt zivilen Grundtons bei dieser Frau Tempel zu verstehen, heißt, gleich mal den Beginn der Sendung abzufangen: „…Verfassungspatriotismus … ist … eine Idee, nämlich die Idee, dass wir hier eine politische Ordnung haben, die es ermöglicht, Leuten Zugang zu verschaffen und sie als gleichberechtigt anzuerkennen, die nicht aus den gleichen germanischen Tümpeln erwachsen sind wie der sogenannte Bio-Deutsche. Das finde ich ein fantastisch schönes Konzept.“ – Sagt Frau Tempel und das Tischmikrophon bei Frau Führer überträgt das, was sich wie nonverbales Schenkelklopfen deuten ließe.
Frau Tempel, sagt da eine ganz elegante Pöbelei. Schon zu Beginn. Ich sage – Ruhig! Die beißt nicht. Die will nur spielen! Ehrlich: „Also, bei den Pöblern geht einem dann schon manchmal die Geduld flöten.“ Gut, bei Frau Tempel vielleicht, nicht bei uns kritischen Hörern. Wir bleiben geduldig und hören also erstmal Frau Führers Schenkelklopfen. Womit sich beide Frauen schon mal zwanglos im gemeinsamen Gesinnungsraum »Deutschland, du mieses Stück Scheiße!« verorten lassen. Nein, nicht das kunstvoll abgedeckte Deutschland, das dieser Kunsthonig namens Verfassungspatriotismus dann noch zuließe. Patriotismus, unter dem auch Migranten unterkriechen dürfen, unter Umständen aber gar nicht unterkriechen wollen, sondern nur Anleitungen zum Bombenbau suchen. Verfassungspatriotismus ist bei Frau Tempel gut angesehen.

Während Frau Führer dann erst einmal ziellos durch’s Gelände fremder Bio-Deutschen robbt: „Ich kenne die Leute mehr oder weniger. Die sind in etwa so wie ich. Und so möchte ich das auch. Und die sollen auch diejenigen sein, die das (Niveau, Anm.) bestimmen.“ – Ja, Frau Führer – so was nennt man auch Demokratie, wussten Sie’s nicht ? Manche benutzen auch noch den verächtlichen Terminus: Heimat! Die kluge Fernseh-Maus würde uns dazu sagen: „’Die schon länger hier sind!‘ Das klingt technisch mechanisiert und kompliziert … ist aber so!“

Frau Tempel: „Aber was da kommt (von den Nationalen, Anm.), ist eigentlich diese Überschaubarkeit, die sagt, ich möchte was Wiedererkennbares haben. Und dieses Wiedererkennbare ist halt sehr klein definiert, glaube ich. Und ich glaube auch, das ist nicht machbar: ‚Was man als überschaubar definiert, ist sehr, sehr, sehr klein‘.“ Aus! Da liegt also die Flinte im Korn. Frau Tempel will einfach groß sein wie große Deutsche so sind. Aber nicht klein weniger Groß mit größerer Bescheidenheit – Darunter geht es auch bei Linksintellektuellen nicht. Deshalb hassen sie Nationale als kleingeistige Granteler.

Doch sie, die Tempels und Führers, sie präsentieren im Sender auch ihre intellektuelle Schwachköpfigkeit:
Frau Tempel fragt: „Eine der großen Klagen der Wähler von Trump war doch immer: Es hat sich so verändert, ich erkenne eure Welt gar nicht mehr. Kann es nicht mehr so sein, wie es früher war, wie ich meine Welt kenne?“ und beantwortet sich selbst: „Ist nicht! Wir sind in Zeiten, die sich rasant ändern.“ – Richtig, Frau Tempel. Die Franzosen nannten das am Ende ihrer Revolutionszeit auch ‚La Terreur – A Paris la guillotine est en permanence‘. Und das Volk nannte das, was Frau Tempel so unausweichlich hält – Levée en masse. Die Bewegung ist alles. Nachdenken nichts. Würde Frau Tempel damals, schon 1794, gläubig von der Endlichkeit ihrer Menschheitsgeschichte gewesen sein, Frankreich würde heute noch unter Robespierre und seinem ‚Wohlfahrtsausschuss‘ glücklich sein. Es ist ein unverrückbarer Fakt: für Frau Tempel ist die Geschichte der Menschheit unendlich vollendet: Globalisierung! Und das ist eben das ganze ideologische Dilemma dieser Neoliberalin: Sie will es endlich bewiesen haben, und kann’s nicht! Frau Tempel will uns allen Ernstes nach davon überzeugen, dass die grade erst begonnene Globalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft unausweichlich ist und auch eine Veränderung la guillotine est en permanence darstelle. Unter 1.000 Jahre will Frau Tempel es wohl da auch nicht machen wollen, das mit den neuen Guillotinen? Es gibt für Neoliberale keine Horizonte mehr, sie überwinden alles, und sie schalten alles aus: Schwerkraft, Logik und Klarheit der Darstellung. Keiner ist der Urknalltheorie so nah wie Neoliberale und Frau Tempel. Es wird uns nun alle ewiglich nun in alle erdenkliche Weiten und Höhen exponieren.
Auch kann und will Frau Tempel gar nicht erklären, wer denn wie denn in 50 Jahren das schiere Schlaraffenland Deutschland rund um den gesamten Globus exportiert haben wird. Wer sowas finanziert haben wird – das namens: Globalisierung. Wogegen Frau Tempel die Folgen all Ihrer kühnen Erschöpfungstheorien noch im diesseitigen Leben erleben wird. Deutschland am Hindukusch verteidigt zu haben. Soviel Gnade muss man ihr bitte noch gewähren. Es wird wohl nicht mehr 20 Jahre dauern, dann harren zehn Nigerianer und fünfzehn arbeitslose IG-Metaller vor ihrer Haustür aus und werden Einlass begehren. Ceuta, Melilla, Dieselskandal und üppige Managerabfindungen lassen schon jetzt grüßen. Zugegeben. Frau Tempel wird ihr Grundstück dann längst schon mit NATO-Draht zugestöpselt haben.

Und dann sind wir auch schnell beim Titel des Abends: Neanderthal.
Frau Tempel: „Was die Wirtschaft betrifft, die Antwort ist ja immer gleich. Sie heißt Protektionismus, Protektionismus, Protektionismus. Das hatten wir in den 20er- und 30er-Jahren. … Das war so der Moment, wo ich gedacht habe … Protektionismus ist eigentlich die moderne Form des Neandertalertums. Wir wollen das alles gar nicht. Ich kann das verstehen, dass der Impuls erstmal da ist, …“

Richtig, Frau Tempel! Und aus diesem Impuls, wir nennen sowas auch PR, unterschreibt Frau Kanzlerin Merkel ein protektionistisches Weltklimaschutzabkommen, das so flagrant allen Tempelschen Thesen widerspricht … und ‚ich kann das auch verstehen, dass der Impuls erstmal da ist,‘ … fliegt der Bundesaußenminister Steinmeier aus lauter Frust über seine vorige misslungene Außenpolitik für weniger als 24 Stunden nach Kolumbien und damit glücklicheren Jugenderinnerungen entgegen und hinterlässt vor seiner Bundespräsidentschaft den eindruckvollsten wie unsinnigsten CO2-fingerprint zu allen Amtszeiten sämtlicher deutscher Außenminister. Sozialdemokrat eben. Womit sich Herr Steinmeier outet als die von Frau Tempel so vehement verteidigte „globale Rumhopser-Elite, die da von Flughafen zu Flughafen – es ist ja wurscht, ob die in Frankfurt oder in Miami oder in sonst wo ist“. Was Deutschen nichts kostet, das ist Deutschen nichts wert und darum völlig egal. Dazu gehören dann auch Klimaschutzabkommen. Aber Frau Tempel geht da noch viel weiter: Klimaschutzabkommen sind reinster Protektionismus und gilt sofort verboten.

Und klingt das folgende erst noch wie Tempelsche Poesie: „Dann irgendwie so oben drüber kommt dann noch so eine Streu mit christlicher, judeo-christlicher Tradition. Bei Putin ist es im Grunde genommen die orthodoxe Kirche, eine völlig ausgehöhlte opportunistische, die er sich noch dazu geholt hat.“ schlagen übergangslos folgende kurze Sätze wie der kommende 3.Weltkrieg ein: „Und das ist die Ideologie. Großer Nachteil der EU: ‚Wir haben keine Rauswurfmechanismen‘.“

und hinzufügend:
„Einer der großen Nachteile der EU ist, und wir sehen es mit Polen und wir sehen es mit Ungarn, wir haben überhaupt gar keine Rauswurfmechanismen. Das heißt, Ungarn – noch sehr, sehr viel mehr als Polen – ist mit Viktor Orbán ein unglaublich schwieriger Gegner. Und Stephen Bannon, der ideologische Berater von Trump, schwärmt in höchsten Tönen von Orbán, weil er im Grunde genommen so was wie der ideologische Vordenker ist und auf die gleichen rechtsnationalistischen Philosophen zurückgreift wie er. Und wir haben keinerlei Möglichkeiten zu sagen: Tut uns leid, Ungarn, jetzt ist mal gut. Wir setzen euch vor die Tür.“

Ohne auf die folgenden unverschämten Erläuterungen noch eingehen zu wollen, erinnern wir Frau Tempel gern an den letzt bekannten ‚Rauswurfmechanismus‘ am Ende des 5.März 1933. Damals ‚mechanisierten‘ die Nationalsozialisten knappe 5 Millionen Wählerstimmen bzw. 81 KPD-Mandate im frisch gewählten Deutschen Reichstag und setzten sie alle vor die Tür. Was ihnen die erträumte 2/3 Mehrheit im Parlament brachte. Es ist wohl genau diese besondere Form von Demokratie, mit der wohl auch Frau Tempel die Herrschaft der berüchtigten, liberalen und konservativen Ausharrungsdemokraten bewahren will: „Ungarn, jetzt ist mal gut. Wir setzen euch vor die Tür.“ Vermittels des Herrn Martin Schulz, der sich zu dieser wirklich heroischen Aufgabe immer noch der livrierten Saaldiener bedient hat.

In der berüchtigten Geschichtsverfälschung des Deutschlandradios nach dem bekannten Motto ‚es-mag-nicht-stimmen-aber-es-passt‘ darf dann auch nicht die Mär von dem bösen Putin und den Sieben Geißlein fehlen. Angesprochen auf die Alternative, Putin habe die Wahl, den Russischen Staat zu kräftigen und zu modernisieren oder den Westen zu schwächen: „Putins Philosophie ist, schwäche meinen Gegner.“ – Man bedenke Frau Tempel hätte solche Äußerung noch 25.09.2001, also dem Tag von Putins Rede im Deutschen Bundestag getan. Man hätte sie als arme Irre abgetan. Und woran Frau Tempel denn die sog. ‚da-draußen-Konkurrenz‘ festmachen wollte, an der Russland so unheilbar leide, … so what ? Historiker werden irgendwann paritätisch untersuchen, wer seitdem mehr Versuche zur Schwächung fernab der E.U. versucht hätte. Putin oder die Sieben Geißlein: Frau Merkel, Herr Westerwelle, Herr Steinmeier, Frau Harms, Frau Beck, Herr Röttgen, Herr Brok ? Heute müssten wir dem Grimmschen Märchen seinen aristokratischen Charakter nehmen und weit demokratischer gestalten, wo die Geißlein endlich Kreide und den Putin fressen wollen. Wir Kinder wären begeistert vom Neuen Alternativen Märchen.

Und als weiter Höhepunkt Tempelscher Posie kommt dann das berüchtigte Gleichnis vom Käsemond. Auf die Frage: Wann denn reden (‚mit denen da‘) helfe und wann nicht – antwortet Sylke Tempel zu Letzterem: „Ja, wenn es wirklich an den Punkt kommt, wo jemand mir erklärt, dass der Mond aus Käse ist.“
Will ich, Frau Tempel! Und wussten Sie’s nicht ? Der Mond ist aus dem gleichen Substrat, aus dem Sie all ihre kruden und blassen Phantasien in dreissig Minuten Nationalisten-Elend aufgebaut haben. Erinnern wir uns: Frau Tempel sehr eigen ist Ihr Vorwurf „Tatsachen werden bis zur Unkenntlichkeit verdreht“ (DIE WELT, 02.11.2016). Wie wir heute sehen, da spricht Frau Tempel wie eine Professionelle auf dunkler Straße.

Auf Verleihung seines persönlichen Bambi nannte Helmut Schmidt das oben erwähnte 1933, was Frau Tempel nun wiederholen möchte, den ‚Zweiten Deutschen Zusammenbruch‘, 1945 den ‚Dritten Deutschen Zusammenbruch‘. Diplomatisch vermied er, den Jugoslawienkrieg einen ‚Ersten Europäischen Zusammenbruch‘ zu benennen. Sowas macht man bei Bambis nicht. Das Völkerrecht wurde von NATO-Kriegspartnern gebrochen, die chinesische Botschaft bombardiert und das wohl heute verheerendste: erste Grenzverschiebung im Nachkriegs-Europa. Dessen Folgen heute zu neuen Konflikten führen.

Fassen wir es zusammen:
Es hat seit 1989 mehrere Wegscheiden gegeben. Sie alle wurden mit impertinenter Sieger-Ignoranz, dem Drall von Ideologie als Ersatz für Sachverstand, mit vorgeblicher Programmatik aber tatsächlich wahrgenommener Ziellosigkeit, zunehmender sittlicher Verwahrlosung, mit ständiger Selbstüberschätzung und einsetzenden Rechtsbrüchen in immer schlimmere Irrtümer beschritten. Heute wissen wir: eine Gemeinschaftswährung ohne Fiskal-Union funktioniert nicht.

Die mit Abstand dreisteste Geschichtsfälschung der politischen Eliten und darin sind die linksliberalen Ideologen führend vertreten: am aktuellen Zustand der Europäischen Union seien sie gar nicht selber schuld und sie trage darum auch keine Verantwortung. Schuld daran seien immer externe und interne Feinde der EU. Schön das es Putin, Islamischer Staat und Nigel Farage gibt. Gäbe es sie nicht, man müsste sie direkt erfinden. Was ja übrigens wenigstens für ein seltsames Konstrukt namens Islamischer Staat zutreffen dürfte.

Was aber Frau Tempels ‚Politischer Journalismus‘ betrifft: Natürlich wird es dem irrlichternden EURO ohne Fiskal-Union irgendwann an den Kragen gehen. Und da plötzlich auftauchende Fehler Linksliberale niemals in derer eigenen Verantwortung dazu einholen dürfen, geht deren ganzer ’spin‘ jetzt auf die Fiskal-Union und die Vereinigten Staaten von Europa. Und in diesem Bemühen stören die Farages, die LePens, die Petrys, Pretzells, Nationalkonservative Orbáns und Szydłos. Sie stören die Zukunftschancen und den absolutistischen Überbau der transatlantischen Eliten. Berkeley und der Deutsche Radiojournalismus geben uns schon den Vorgeschmack darauf: Eliten werden den Narrativ sog. funktionierender Demokratie niemals akzeptieren: die sterbliche Machtausübung auf Zeit. Nicht etwa das Volk will Donald Trump amtsunfähig erklären. Senatoren wie McCain und die sog. ‚Demokraten von 1860‘ und die Medien angefangen von CNN bis N.Y.T. wollen das Ende Donald Trumps herbeischreiben. Und Deutschlandradio beteiligt sich über den Atlantik hinweg mit massivster Truppenverstärkung seit dem 2.Weltkrieg an Desinformation und Skandalisierung: die Fritzes, Ganslmeiers, Schwartes und Kößlers sorgen nun für den nötigen programmierten Abraum an Abscheu und die lächerliche Zurschaustellung eines gewählten U.S.-Präsidenten – und Abermillionen amerikanischer Wähler. Die Freiheitsstatue kann nur noch patriotisch bleiben, wenn sie jetzt die Fackel wegwirft und ihre beiden Hände zur müden Raute senkt. Vor kurzem noch ein unfassbarer Vorgang. Käuflich waren deutsche, öffentlich-rechtliche Radiosöldner zwar schon vorher. Endlich wird es auch den Einfältigen sichtbar.

Der Neue Populistische Linksliberalismus und der Faschismus, das ahnen wir schon längst, schließen sich nicht logisch aus. Solches per definitio auszuschließen, das wäre ein nicht beweisfähiges Dogma. Und wie der 2016 verstorbene jüdische Historiker Fritz Stern voraussagt: „Die Regelung von Sprache – das ist der Beginn von Faschismus!“ Und wie militant sie mit Sprache umgehen wollen, wie sie Fakten so pitouresk wie bedrückend verdrehen, wie sie ihre verfehlte Verantwortung für Vergangenheit und ihren gleichzeitigen Herrschaftsanspruch über Hörer wie Leser zugleich verschleiern suchen, das haben Frau Führer und Frau Tempel nun eindrucksvoll dokumentiert. Wäre die Lage heute nicht so fatal – stilistisch wär’s Kabarett. Der Mond darf nun auch nicht mehr aus Käse sein. Traurig. Unheimlich traurig. Aber. Danke dafür – Deutschlandradio-Kultur !


https://propagandamelder.wordpress.com/2017/03/28/propagandameldungen-vom-28-maerz-2017/comment-page-1/#comment-117992

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